Was sind Barcamps?

Das Prinzip Barcamp

Ein Barcamp ist eine offene Tagung mit Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern selbst entwickelt und  gestaltet werden. Ziele sind der inhaltliche Austausch und die offene Diskussion. Nichtsdestotrotz können und sollen am Ende konkrete Ergebnisse vorliegen, die neue Wege, Strategien und Lösungen aufzeigen. Daher kommen alle interessierten Akteure zum kreativen Ideen- und Wissensaustausch in Gruppen zusammen. Sie sollen Vortragende, Zuhörer, Diskutanten und Moderatoren sein, je nach Interesse und Verlauf. Jeder kann Inhalte rund um das Projektthema vorschlagen, zu denen dann eine oder mehrere Sessions abgehalten werden.

Was ist eine Session?

In einem festgelegten zeitlichen Rahmen werden die eingebrachten Themen während des Barcamps kurz dar- und zur Diskussion gestellt, um dann neue Ideen und Lösungen zu erarbeiten - interaktiv, kreativ, agil und offen.

projekt2508 setzt KulturBarcamps ein, um die lokalen oder regionalen Akteure zu aktivieren sowie um Kulturentwicklungsplanungen und Prozesse anzustoßen. Abweichend von der "reinen Barcamplehre" werden Themen und Inhalte bei den Teilnehmern oft schon vorab abgefragt, um die Sessions vorzustrukturieren, Zeit für den Austausch zu gewinnen, der dadurch jedoch nicht mindern kreativ und offen sein soll. Das Barcamp-Format wird demnach jeweils variiert und individuell auf die jeweilige Situation vor Ort angepasst.